Glaubenssätze erkennen und hinterfragen

Glaubenssätze können Motor oder Bremse sein

 

Neben den Wert- und Moralvorstellungen ist unser Leben ebenso von Glaubenssätzen geprägt. Das sind meist unbewusste Einstellungen, Meinungen und Überzeugungen so wie Paradigmen, die unser Handeln, unsere Einschätzung von Menschen und Situationen aber auch indirekt unser Wertekonzept beeinflussen. Die Glaubenssätze können der Motor aber auch die Bremse für unser Denken und Handeln sein.


Sie sind dann hilfreich, wenn sie uns stärken sowie Charakter und Orientierung geben

Glaubenssätze sind dann hilfreich und wirken wie ein Motor, wenn sie uns Charakter und Orientierung geben, in die Richtung, die wir für Sinn bringend halten. Ein starker Glaubenssatz ist z. B. „Ich bin wertvoll und ich habe es verdient, dass .... ", dass .“ Oder: „Ich schaffe das schon. Vielleicht nicht gleich, aber Schritt für Schritt.“

 

Sie werden oft in frühen Lebensjahren geboren und entspringen nicht den eigenen positiven Erfahrungen

Im besten Falle sind Glaubenssätze das Ergebnis der eigenen Meinung und positiver Erfahrungen. Oft jedoch werden sie bereits in frühen Lebensjahren geboren, z. B. Mutter sagt zur Tochter "Du bist genauso schlecht in Mathe wie ich." Und für das Kind ist dies dann Fakt, es sagt sich: „Ich bin eben schlecht in Mathe.“ Somit sind Glaubenssätze hinderlich und kontraproduktiv, wenn sie die persönliche Entwicklung blockieren und bremsen oder wenn sie zu Fehleinschätzungen verleiten. Wie z. B. "Ich bin ein Versager, also probiere ich es erst gar nicht." Ein weiteres Beispiel für kontraproduktive Entwicklungen: Man strebt nach finanzieller Freiheit und trägt unbewusst oder bewusst den Glaubenssatz in sich wie z. B. "Geld stinkt".

 


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Wichtig ist, sich die eigenen Glaubenssätze bewusst zu machen

Wichtig ist, dass wir uns unsere Glaubenssätze bewusst machen. Die negativen als auch die positiven. Denn nützliche Glaubenssätze sind ein Hebel zu mehr Erfolg und Zufriedenheit. Z. B. "Ich bin wertvoll" oder "Ich habe es verdient glücklich zu sein".

Finde Deine Glaubenssätze heraus, indem Du die folgenden Aussagen für Dich selbst ergänzt, Du kannst dies auch mit FreundIn oder PartnerIn gemeinsam machen. Du beantwortest, der andere schreibt auf. Anschließend gehst Du die Liste mit Deinen Antworten durch, und Du wirst einige Ahas erleben.

 


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Deine Glaubenssätze - Dein Mindsetting

Was glaubst Du über Dich selbst?

  • Ich bin...
  • Für mich zählt ...
  • Es kommt für mich darauf an ...
  • Ich kann ...
  • Ich brauche ... 

 

Was glaubst Du von Deinen Mitmenschen?

  • Die anderen sind ...
  • die anderen wollen ..
  • den anderen kommt es darauf an, dass ...

 

Was glaubst Du bezüglich übergeordneter Prinzipien oder Instanzen?

  • Ich glaube dass die Welt ...
  • Ich glaube dass der Sinn des Lebens ...
  • Ich glaube dass der Tod ...

 

Was glaubst Du bezüglich dieser Themen?

 

  • Das Leben ist ...
  • Menschen sollten ...
  • Status heißt  für mich ...
  • Zeit ist ...
  • Liebe ist ...
  • Hoffnung ist ...
  • Glück ist ...
  • Zufriedenheit bedeutet ...
  • Frau-Sein bedeutet ...
  • Mann-Sein bedeutet ...
  • Konflikte bedeuten ...
  • Verlieren bedeutet ...
  • Gewinnen heißt …
  • Ich brauche ...
  • Geld bedeutet ...
  • Das Allerschwerste ist ...
  • Das Allerschönste ist …

 

Ziehe Bilanz

Welche Deiner gefunden Sätze sind positiv und stärken Dich?  Welche negativ? Welche geben Dir Kraft und welche entziehen Dir Energie? Die positiven Sätze darfst Du Dir so oft es geht vor Augen führen. Bei den anderen schaue da genauer hin. 

Jene, die Dir also Energie entziehen kannst Du nun in eine Reihenfolge einsortieren: Die die Dir die meiste Kraft wegnehmen, sollten am Anfang stehen. Denn diese sollst Dir gleich mal vornehmen! Frage Dich zunächst ganz bewusst, ob Du sie behalten möchtest. Hast Du ein klares Nein in Dir vernommen, dann beschäftige Dich intensiv damit, in dem Du sie so umformulierst, dass Sie Dir Kraft geben. Den neuen Glaubenssatz schreibst Du Dir dann am besten an den Spiegel im Badezimmer, oder dorthin, wo Du ihn oft sehen kannst. Wiederhole ihn nicht nur mit Deinem Kopf, sondern versetze Dich auch in das positive Gefühl, das Dir dieser neue Glaubenssatz gibt. Nimm Dir so die anderen vor, Schritt für Schritt.

 

Ach ja, man sagt, es dauer ca. 40 Tage, bis man sich Altes ab-und Neues angewöhnt hat.

© Martina M. Schuster

Bilderquelle: Canva