Yoga - Jahrtausende altes Wissen

Yoga ein Geschenk für die Menschheit

 

Yoga ist nicht nur den Körper in alle Richtungen verdrehen, nein es ist ein System das holistisch ist, weil es den Menschen als Teil des Gesamten und gleichzeitig als ganzheitliches Wesen sieht. Gerade in der heutigen Zeit der Reizüberflutung - und das wird noch steigen - dürfen wir wieder lernen fokussierter zu werden, achtsamer und das führt zur Bewusstheit.


Der Beginn - eine Geistesdisziplin

Seit mehr als 3500 Jahren ist Yoga in Indien bekannt. Es heißt, dass Nomaden aus Zentralasien seit 1500 v. Chr. immer weiter nach Indien vordrangen und brachten zusammen mit dem Kastenwesen - ihrer Gesellschaftsordnung - eine Geistesdisziplin mit, die sie "Yoga" nannten. Es ging zuvorderst darum, den Geist so zu schulen, dass die Sinne unter seiner Kontrolle sind und der Körper beherrscht werden kann. Der Geist herrschst sozusagen über die Materie und ist der Wagenlenker der die fünf Sinne im Zaum hält.

Die drei ursprünglichen Traditionslinien

1. Der religiös geprägte Yoga

Er basiert auf den Upanishaden. Das ist eine Textsammlung aus der Zeit um ca. 800 v. Chr. Dort hat man die Essenz der Veden - das sind die alt-indischen Schriften zu Religion und Philosophie - festgehalten und kommentiert. Außerdem kommt in diesem Zusammenhang der Bhagavadgita ebenfalls eine Bedeutung zu. Diese ist ein großes Lehrgedicht das aus 18 Gesängen im Mahabharata, das - zusammen mit dem Ramayana - den Nationalepos bildet. Diese Schriften geben das historische Wissen auf eine sehr anschauliche Weise weiter.

2. Der klassisch-philosophische Yoga

Dieser basiert auf Patanjanlis Yoga-Sutras, die zwischen 200 v. und 200 n. Chr. entstanden sind. Sie werden häufig als Grundlagentexte des Yoga bezeichnet. Die Sutras, d. h. die dort niedergeschriebenen Leitlinien, beschreiben die Funktionsweise des Geistes und zeigen einen Weg auf, um etwaig Störungen im Geist zu überwinden und zu wahrer Erkenntnis über sich selbst und der Welt im Allgemeinen zu gelangen.

3. Der Hatha Yoga

Die Grundlage hierfür ist die Hatha Yoga Pradipika. Sie entstand wohl zwischen 800 - 1200 n. Chr. Sie ist im Grunde ein Praxishandbuch zu oben genannten Patajanjalis Sutras. Dort werden Körperübungen und Praktiken beschrieben, durch die der Körper als Werkzeug auf dem Weg zur Erkenntnis eingesetzt werden kann. 

Yoga ist keine Religion - Ziel ist es, den Geist zur Ruhe zu bringen

Es handelt sich beim Yoga vornehmlich um ein System zur Lenkung des Körpers durch den Geist - man könnte somit sagen, dass es sich um eine Art der Selbstfindung, aber auch Selbstführung bezeichnet. Es tauchen zwar immer wieder in den Grundlagentexten Begrifflichkeiten wie "göttlich" oder "Göttlichkeit" auf, doch wer sich damit schwer tut kann diesen Begriff mit seiner eigenen Definition belegen. Das Ziel des Yogas nach Patanjali ist es unter anderem einen ruhigen Geist im Hier und Jetzt zu haben. 

 

Und was brauchen wir derzeit mehr als einen ruhigen Geist, um uns in dieser schnelllebigen Zeit zurechtzufinden? 

 

Martina M. Schuster, Bildquellen: Canva 


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